Daten sichern, automatisch spiegeln, überall abrufen: Warum und wie ich Dropbox nutze

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Ich bin gefragt worden, ob sich der kostenpflichtige Account von Dropbox lohnt, und zwar mehrfach. Daher erläutere ich es es hier nochmal ausführlich – dann kann ich auch immer darauf hinweisen, wenn nochmal jemand fragt.

Dropbox ist genial, finde ich. Ich habe einen Ordner auf meinem Rechner, in den ich ganz normal Dateien ablege. Der synchronisiert sich mit dem gebuchten Webspace, man kann ihn dann wieder mit jedem anderen Rechner, auf dem Dropbox liegt, auch synchronisieren. So spiegele ich ganz automatisch alle meine wichtigen Dateien auf meinem Netbook lokal. Zugleich kann ich sie mit meinem Zugang auch von überall im Web abrufen, und auch über mein iPhone. Dabei empfehle ich, die Dateien beispielsweise mit TrueCrypt zu verschlüsseln.

Das geht alles auch mit dem kostenfreien Account ganz genauso, aber da reicht mir der Webspace von 2 GB nicht aus. Damit beim versehentlichen Löschen von einem der Rechner nichts verlorengehen kann, habe ich zu dem bezahlten Webspace von 50 GB noch die komplette History dazu. Das kostet etwas mehr im Jahr, ist mir aber die Sicherheit wert.

Wenn ich z.B. eine Präsentation hier am Büro-Rechner fertigmache, brauche ich anschließend nur das Netbook hochzufahren und habe sie Minuten später dort, um sie zum Kunden mitzunehmen. Und wenn dort das Netbook „ab-rauchen“ würde, läge sie immer noch – für mich von überall zugänglich – im Netz.

Ich habe schon andere Angebote zur externen Datensicherung ausprobiert, aber damit war ich nicht zufrieden. Ein Kollege sprach kürzlich davon, dass er SugarSync nimmt. Im Gegenteil zu Dropbox muss man dafür wohl keinen Ordner anlegen, sondern kann die Ordner bestimmen, die es sich „zieht“. Das sind aber auch schon alle Infos, die ich dazu habe. Ich kenne es selbst nicht.

Hier geht es zu Dropbox.

(Noch ein Hinweis in eigener Sache: Ich bevorzuge kostenfreie Angebote im Social Web. Unter anderem deswegen, weil ich selbst Hochwertiges „einspeise“. In diesem Fall spreche ich mich für etwas aus, das in der Premium-Version Geld kostet, weil ich gefragt wurde, weil ich vom Nutzen überzeugt bin und denke, dass es auch anderen etwas bringt. Und weil man auch mit der kostenpflichtigen Version schon sehr weit kommt. Gleichwohl weise ich darauf hin, dass der obige Link mir bis zu einem gewissen Limit 500MB zusätzlichen Speicher bringt, wenn jemand ihn anklickt und das (kostenlose!) Dropbox installiert. (Ein kostenpflichtiger bringt mir nicht mehr.) Ich finde, das ist ein fairer Tausch gegen die ausführliche Erläuterung. Wer das nicht möchte, meldet sich einfach so über Dropbox an.)

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