Achtung, Google Analytics! Warum ich SexyBookmarks deaktiviert habe

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SexyBookmarks ist ein sehr hübsches und praktisches WordPress-Plugin, um das Weiterempfehlen eines Blogbeitrags zu erleichtern. Ich habe bisher nichts anderes gefunden, was mir annähernd so gut gefällt. Dennoch habe ich es heute schweren Herzens in meinen Blogs wieder deaktiviert. Schon deswegen, weil ich es nicht in Ordnung finde, dass ein Plugin einfach etwas mitbringt, ohne mich darüber zu informieren.

Denn wie ich feststellen musste, hat es mir Google Analytics in mein Blog „eingeschleppt“. Das aber möchte ich nicht. Denn erstens sind die sowieso sehr umstritten, zweitens müsste ich wohl ansonsten wegen dieses einen Plugins mein Impressum erweitern. Und das wegen einer Funktion, die ich gar nicht nutze und auswerte. Entdeckt habe ich das überhaupt nur, weil ich seit Neuestem das Firefox-Addon Ghostery nutze.

Jetzt habe ich wieder das Plugin Sociable installiert. Das finde ich zwar nicht ganz so hübsch. Dafür passt es sich unauffälliger in die Seite ein – was mir auch sehr gut gefällt, je länger ich es mir anschaue. Außerdem haben mittlerweile ziemlich viele Blogs SexyBookmarks, so dass es auch nicht mehr besonders originell ist – etliche übrigens, weil mich die Betreiber gefragt hatten: „Du hast aber ein schönes Plugin. Wie heißt das?“

Zu bedienen – was vor allem die Auswahl der Social Networks angeht – ist Sociable ebenfalls sehr komfortabel. Auf den ersten Blick kann ich nichts finden, was mir irgendwelche unerwünschte Zusatzfunktionen beschert.

17 Kommentare

  1. Gut zu wissen, danke! Wobei Sociable haben wohl ebenso viele Blogs installiert 😉

  2. Google Analytics in SexyBookmarks deaktivieren:
    SexyBookmarks –> Settings –> Einstellungen für generelle Funktionen –> Track Performance? –> Nein
    hmm … trotzdem kein schöner Stil vom Entwickler, dass einfach zu machen ;(

  3. @Wolfgang: Zweifelsohne. Aber es ist eben nicht so auffällig und kein solcher „Hingucker“.

    @sam: Vielen Dank für die Ergänzung. Sowas möchte ich trotzdem nicht unterstützen!

  4. Genau darüber habe ich auch heute Morgen nachgedacht. Da ich aber immer sehr aufmerksam durch die Konfigurationsmöglichkeiten von Plugins gehe – übrigens auch nach Updates – hatte ich das Tracking immer abgeschaltet.

    Allerdings bleibt ein sehr schaler Beigeschmack, wenn man solche Funktionen untergeschoben bekommt und diese per default auch noch aktiviert sind.

    Mein Fazit zu dem Thema: Ich werde mich auch nach Alternativen umsehen.

  5. Ich nutze Sociable für alle meine WP-Blogs. Nützlich: die Überschrift über der Leiste mit den Icons (normalerweise „Share“ o.ä.) kann man ohne Programmierkenntnisse einfach ändern in z.B. „Weitersagen“.
    Ich persönlich bevorzuge die längere Version „Mit anderen Menschen teilen“ – aber das ist wohl Geschmacks- und Designsache.

    • Ja, danke für die Ergänzung. Das ist ja auch alles sehr selbsterklärend, wenn das Plugin installiert hat und die Einstellungen öffnet. Ich hatte es auch in „Weitersagen“ geändert, wie man sieht. Das ist die kürzeste und appellativste Form, die mir eingefallen ist.

  6. Pingback: Blogartikel teilen: Yiid.it als Alternative zu Sociable oder SexyBookmarks? | PR-Doktor. Praxistipps

  7. Im Zuge der Recherche hatte ich mich auch über yiid.it informiert und Infos von ekaabo bekommen. Hier steht mehr dazu:

    http://www.kerstin-hoffmann.de/tipps/2011/02/03/blogartikel-teilen-yiid-it-als-alternative-zu-sociable-oder-sexybookmarks/

  8. Hi All,

    We were not aware at the time of the issues with GA in Germany. We released the „performance“ toggle option 2 days after the initial GA release as am emergency fix based on user feedback.

    Needless to say, we learned a lot from the release, realized our mistakes, and have taken the following measures to prevent such a thing from happening ever again:

    * every change, small and big, to the plugin will now be very explicit in the change log:
    http://wordpress.org/extend/plugins/sexybookmarks/changelog/

    * most new features can be turned on/off. You are in control.

    * we follow guidelines set by GA to properly disclose the use of GA by Shareaholic

    Regarding „performance tracking“ being turned on as a default — this decision was made based on user feedback. Everyone who responded in the WordPress forums were fine with this.

    Hope you would re-consider SexyBookmarks. We’re working hard to win back your trust!! As always, please do get in touch with me if you have any questions or concerns.

    Regards,
    Jay

    jay@shareaholic.com

  9. Das ist ja immerhin was, hier wurde auch schon (vor einem Monat) zurückgerudert:

    http://wordpress.org/support/topic/plugin-sexybookmarks-warning-v-326-adds-google-analytic-code

    Jeder darf mal einen Fehler machen, aber google-analytics einbauen und das nicht im changelog schreiben, ist schon ziemlich heftig, finde ich.

    • Hi Frank, nothing has changed from a month ago. This blog post is referring to the „old“ incident, which we worked hard to correct (see my comment above :).

  10. Pingback: Firefox-Addon Ghostery findet und blockt Tracker und Scripte | PR-Doktor. Praxistipps

  11. Pingback: Über die Sicherheit von WordPress-Themes und -Plugins @ techblog – Technologie für Menschen

  12. Pingback: Themenfreund » Sexy-Bookmark-Plugin entfernt

  13. Wie der Zufall es will, war ich gestern auf der Suche nach einer Alternative für Sociable, das ich schon sehr lange eingebaut hatte. Eigentlich ein schönes, übersichtliches Teil, aber der Code validiert nicht. Ich fand Sexybookmarks, habe es eingebaut und bin zufrieden. Gut zu wissen, dass man GA abklemmen kann.

  14. Beachte aber, dass der Facebook-Like-Button *mindestens* so problematisch ist wie Google Analytics. Denn auch er überträgt die personenbezogenen Daten — die IP-Adresse — in die USA. Wo sie auf nicht-transparente Art analysiert wird.

    Mit dem hast du anscheinend keine Probleme?!? Den finde ich viel schlimmer!

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